Aldinger Roséwein Cuvée trocken Bentz, Weingut Gerhard Aldinger Fellbach (0,75 l) Jahrgang 2016

Artikelnummer
226625
Hersteller
Weingut Aldinger, Fellbach
Inhalt
0,75 Liter

7,99 (Grundpreis: 10,65 € / Liter)

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2016 Bentz Roséwein Cuvée trocken 1492, Gutswein, Weingut Gerhard Aldinger, Fellbach, Württemberg (0,75 l)

Dieses leichte, aber intensiv duftende Roséweincuvée haben die Aldinger´s ihrem Vorfahren Bentz gewidmet, der 1492 aus seinem Lehen in Fellbach zinste.

Enthaltene Rebsorten sind Spätburgunder, Lemberger, Trollinger, Merlot und verschiedene Cabernet Sorten.

Der Wein wurde im Edelstahltank bei 12-14 °C kühl vergoren und lagerte bis Februar auf der Hefe.

Ausdrucksvoll, animierend und herrlich fruchtig präsentiert sich dieser Roséwein. Er hat eine hellrote, an Himbeeren erinnernde Farbe und zeigt eine klare, an Erdbeeren und rote Johannisbeeren erinnernde Frucht. Im Gaumen bezaubert dieser lebendige Rosé durch eine knackige und belebende Säure und einen langen, fruchtigen Nachhall.

Herstellung: Gewonnen wird dieser Wein mit dem sogenannten "Saignée" Verfahren. Dieses, aus dem französischen stammende Wort, bedeutet soviel wie "Aderlass". Hierbei wird der  frei ablaufende Saft aus den Maischebehältern, der ca. 15% ausmacht, abgezogen und zu Roséwein weiterverarbeitet. Man lässt den Rotwein metaphorisch gesprochen ausbluten. Durch dieses Verfahren erreicht man eine Aufkonzentration der Rotweine und somit eine signifikante Qualitätssteigerung ohne den Wein unnötig zu belasten, gleichzeitig erhält man einen qualitativ sehr hochwertigen Most für die Bereitung des Roséweins.

Alk. 11,5 % vol.
Restzucker 4,5 g/l
Säure 5,9 g/l
Trinktemperatur: 9-11°C
Lagerfähigkeit: bis 3 Jahre

Allergenhinweis: enthält Sulfite.

Speisebegleiter: Nudelgerichte mit Tomate und Basilikum

So urteilt der Gault Millaut 2014 über das Weingut Aldinger: 4 Trauben = Exzellenter Betriebe, der zu den besten Weinerzeugern Deutschlands zählt.

Weingut Gerhard Aldinger Inhaber: Gert Aldinger
Mit den aktuellen Weinen wird endgültig klar, wohin die Reise im Hause Aldinger nach dem Generationswechsel geht. Ausgehend von dem hohen Niveau, das der Vater übergeben hat, scheinen Hansjörg und Matthias Aldinger nun bestrebt zu sein, die Weine noch feiner zu machen. Ein Beweis hierfür ist der überragende Kult-Lemberger aus dem Lämmler Bergmandel: Solche Finesse war bei dieser Sorte in Deutschland bisher unerreicht; der Wein hat jegliche Schwere verloren und scheint trotz seines reichen Körpers zu schweben – völlig unaufgeregte Größe! Auch das »Große Gewächs« vom Spätburgunder mit seiner komplexen, lebhaften Eleganz und die feinst ziselierte Cuvée »C« folgen diesem Stil. Wie im Vorjahr hebt sich der Merlot von den so zahlreichen »Muskelpaketen« dieser Rebsorte ab und gefällt mit duftiger Frucht und graziler Textur. Eine Stufe tiefer, in der **-Klasse, kann man diese Finesse erschmecken. Der Hanweiler Lemberger ist mit seiner duftig-transparenten Frucht ebenso verführerisch wir der nur in Magnumflaschen erhältliche, seidige Lämmler Spätburgunder. Bei den Weißweinen bewegt sich der Marienglas Weißburgunder ganz klar in einer eigenen Spielklasse in Württemberg. Beim Sauvignon hat man die Wahl zwischen dem schon legendären, brillanten Klassiker und dem fülligeren und tiefen »Ovum«, der sicherlich noch Zeit zur Entwicklung brauchen wird. Auch mit den »Großen Gewächsen« vom Riesling liegen die Aldingers an der Spitze Württembergs. Wie schon so oft scheint der Lämmler Bergmandel mit Brillanz und komplexer Mineralität (im Moment?) die Nase etwas vorne zu haben, während sich der Gips Marienglas eher durch saftige Tiefe auszeichnet. Der Spätburgunder Rosé aus dem Gips dürfte nicht nur Württembergs teuerster, sondern auch ganz klar bester Roséwein sein und überzeugt mit komplexer Frucht, subtilen Holzanklängen und der »Seele« eines großen Rotweins. Auch der Eiswein zählt mit vitalem Spiel und eleganter Dichte beinahe unerreicht zur absoluten Spitzenklasse der Region.
Nach Lehr- und Wanderjahren mit namhaften Referenzen übernahmen Hansjörg und Matthias Aldinger die operative Leitung im Familienbetrieb und rücken nun in jenes Rampenlicht, das sich ihr Vater über viele Jahre hinweg erarbeitet hat. Doch selbstverständlich steht Gert Aldinger mit seiner Frau Sonja nach wie vor den Söhnen zur Seite. Ein starkes Familienteam ist also nun Garant für den Erfolg des Weinguts, das auch dieses Jahr wiederum die Standards für das gesamte Anbaugebiet setzt. Dieneuen, eleganten und keinesfalls überladenen Etiketten sowie die Rückkehr zur Füllung in traditionellen Schlegel- und Burgunderflaschen begleiten die neue Aldinger'sche Finesse sehr stimmig.

Betriebsleiter: Gert Aldinger und Söhne
Kellermeister: Matthias Aldinger
Jahresproduktion: 210.000 Flaschen Flaschen"

Obige Texte stammen aus dem GAULT MILLAU WeinGuide Deutschland 2014.


Und folgendes schreibt Gert Aldinger über sich selbst und sein Weingut:
"Weit über grüne Rebhänge schweift der Blick von den Weinbergen am Fellbacher Lämmler bis zum Häusermeer der Landeshauptstadt. Oft spricht man auch von der schwäbischen Toskana. Nur knappe neun Kilometer Luftlinie von der Stuttgarter City liegt die alte Weinbaugemeinde Fellbach, und mitten in den verwinkelten Gassen das Weingut Gerhard Aldinger. Die Wengertertradition der Familie läßt sich bis ins Jahr 1492 zurückverfolgen, als „Bentz der Aldinger" hier Reben anbaute. Seine Nachkommen blieben dabei, mittlerweile in der 15. Generation. Diesem Vorfahren sind der GA-Trollinger und -Riesling in der Literflasche, sowie der GA-Rotwein und GA-Weißwein in der Bordeaux-Flasche gewidmet, um sich hier zur Tradition und Fortschritt zu bekennen.
Das Wappen der Vorfahren und die Initialien „GA" sind Markenzeichen des Hauses, ein Emblem von sachlicher Klarheit, provozierend modern und doch nicht ohne Symbolgehalt. Das A mit dem langen Fuß gemahnt an einen Berggipfel und signalisiert: Das hier ist Spitze, sein Dreieck-Querstrich läst an eine stilisierte Traube denken.
Die Vorgaben kommen aus der Natur. Im Weinberg steht an jedem Hang und Boden die Rebe, die sich hier am wohlsten fühlt:
Der sonnenhungrige Lemberger in voller Südlage, im Südwesten der Spätburgunder, Merlot und Cabemet, die mögen die lange Abendsonne; ganz oben Chardonnay und Sauvignon blanc - hundert Höhenmeter mehr geben ihnen die feine Säure -, und am Hangfuß, wo der Boden steiniger wird, wächst der feinfruchtige Riesling. Seinen Rufais einer der besten Trollinger-Erzeuger verdankt Aldinger vor allem der Lage „Gips". Mitten im Rebland lag hier bis in die siebziger Jahre hinein ein Gipsbruch, der später, aufgefüllt mit Gipskeuper, wieder zum Weinberg wurde. Neben Weißburgunder, Spätburgunder und Merlot stehen hier traditionelle Schwaben wie Trollinger und Riesling.
Die Weißweine werden kühl zwischen 12 und 14° C langsam vergoren, um die primären Traubenaromen zu erhalten, bevor sie im Stahltank auf der Feinhefe reifen. Die kräftigen Rotweine gären bis zu 20 Tage auf der Maische, ehe sie ihren biologischen Säureabbau und ihre Reife je nach Qualität im Tank, großem Holzfaß oder in Barriquefässern, von denen über 100 im Keller liegen, erhalten.

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